Java Script ist deaktiviert. Bitte aktivieren Sie Java Script, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.

Termine bitte an:
termine ät parkschuetzer de

 
Redaktion
 
ParkschützerInnen

 
 Bundeswehr auf didacta - Protest und Mahnwache!

← Zurück zur Übersicht

Datum: Freitag, 28. März 2014, 09:30 Uhr
Ort: Messe Stuttgart

Als iCalendar-Datei zum einfachen Importieren in Ihren Kalender laden

Mehr Informationen

Bundeswehr auf didacta - Protest und Mahnwache!

In diesem Jahr findet die didacta - Europas größte Bildungsmesse - wieder in Stuttgart statt. Die Bundeswehr wird dort mit einem der größten Stände vertreten sein. Am Freitag findet dort ab 10 Uhr der Bildungskongress ?Kommune macht Schule? u.a. mit MP Kretschmann und Kultusminister Stoch statt. Die Kampagne ?Schulfrei für die Bundeswehr. Lernen für den Frieden? protestiert deswegen mit einer Mahnwache am Freitag, 28. März von 9 Uhr 30 ? 18 Uhr und zwei Kundgebungen von 9 Uhr 30 ? 10 Uhr 30 sowie von 15 ? 16 Uhr beim Eingang Ost zu den Messehallen (Anfahrt zur Messe Stuttgart S2 und S3 bis Flughafen/ Messe, Fußweg ab S-Bahn: *http://goo.gl/maps/QIEg6 ) *gegen die Präsenz der Bundeswehr und fordert stattdessen ?Friedensbildung statt Militärwerbung?. Nach den vorliegenden Informationen hat die Bundeswehr den größten Stand in Halle 5 auf der didacta. Die Bundeswehr selbst bezeichnet ihren Auftritt in einer Übersicht über alle wichtigen Messetermine 2014 als ?bunte Mischung aus Exponaten, Spielen, Fakten zu aktuellen Themen, Informationen zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie Beratungen zum Thema Karrieremöglichkeiten in der Bundeswehr?. Und weiter heißt es: ?Das Team des Zentralen Messe- und Eventmarketings (ZeMEM) stellt auch in diesem Jahr den Arbeitgeber Bundeswehr vor?. Jugendoffiziere bieten erneut das Simulationsspiel POL&IS an. POL&IS zeichnet ein Bild der politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Wirklichkeit, das den spielenden Schülern und Lehrern Militäreinsätze zur Konfliktbearbeitung als ?normal? und nützlich erscheinen lässt? so Roland Blach, Kampagnenkoordinator und Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft ? Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg. ?Wir wehren uns gegen die zunehmend stärkere Präsenz der Bundeswehr an Schulen und auf Messen wie der diacta? so Blach. ?Die Privilegien, die der Bundeswehr wie keiner anderen Institution zugestanden werden, müssen beendet werden? fordert Blach weiter. ?Dazu gehören die vielfältigen Werbemöglichkeiten für die militärorientierte ?Sicherheitspolitik? und für den ?normalen Arbeitgeber? Bundeswehr. Auf einer Bildungsmesse wie der didacta hat dies nichts zu suchen?. Blach fühlt sich ermutigt: ?10 militärfreie Schulen und 16 Hochschulen mit Zivilklausel sind motivierende Friedenssignale in der Bildung?. Daher setzt sich die Kampagne auch weiter für eine ersatzlose Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr ein. Ferner für ein Verbot der Anwerbung und Ausbildung von Minderjährigen, die Aufnahme des Leitprinzips ?Bildung zur Menschlichkeit und Friedensliebe? in alle schulischen Bildungspläne gemäß Art.12 der Landesverfassung, den Aufbau von Kapazitäten der Friedensforschung und der Friedenspädagogik an den Hochschulen und Lehrerbildungseinrichtungen des Landes.