Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung
Datum: Dienstag, 08. Oktober 2013, 19:00 Uhr
Ort: Lilo Herrmann – Haus ,Böblingerstr.105, Stuttgart
Mehr Informationen
Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung
Referent: Jörg Bergstedt, Projektwerkstatt Saasen
Herrschaft bedeutet die Möglichkeit, Abläufe und Verhältnisse so regeln zu können, dass andere die negativen Folgen erleiden müssen.
Umweltzerstörung basiert regelmäßig auf diesem Prinzip: Industrie und ihre Staaten graben in armen Regionen nach Energiequellen und Rohstoffen, transportieren schiffeweise Nahrungsmittel oder Holz zu sich und kippen den Müll wieder in die Peripherien zurück. Städte nutzen das Umland für Bauflächen, Straßentrassen und Müllhalden. Die Natur zählt nichts, weil die Menschen in ihr still sind oder still gehalten werden. Wer Umwelt dauerhaft schützen will, muss daher die Machtfrage stellen. Doch was geschieht tatsächlich?
Selbst Umweltverbände setzen auf Staat, Umweltpolizei, Gesetze und Firmen, um die Welt grün zu halten. Diese Schüsse gehen nach hinten los - schon seit Jahrzehnten. Nötig ist eine Umweltschutzstrategie, die die Menschen ermächtigt, ihr Leben wieder selbst zu organisieren – ohne Hierarchien und Privilegien. Nur ein Umweltschutz von unten ist grundlegend und dauerhaft wirksam.
Referent: Jörg Bergstedt, Autor von "Reich oder rechts?" und
"Monsanto auf Deutsch"
Infoseite: www.umwelt-und-emanzipation.de.vu
Veranstalter: die Blockadegruppe der Parkschützer


