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 Politische Matinée - Krise der Presse und Stuttgart 21

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Datum: Sonntag, 25. November 2012, 11:00 Uhr
Typ: Infoveranstaltung
Ort: Esslingen, Kulturzentrum Dieselstrasse

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Am späten Sonntagvormittag in der angenehmen Atmosphäre des Kulturzentrums Dieselstrasse - bei Sekt, Kaffee, Getränken und Butterbrezeln.

"Krise der Presse und Stuttgart 21" - Arno Luik ist leider verhindert!

Wir werden diskutieren über:
- Die Krise der Presse - z.B. Insolvenzantrag bei Frankfurter Rundschau und Financial Times Deutschland, Einschnitte bei der Stuttgarter Zeitungsgruppe etc.;

- Stuttgart 21 und die Medien; insbesondere die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten; hat die Vierte Gewalt hier versagt?;

- Wie können Öffentlichkeit, Transparenz und Kommunikation hergestellt werden: mit der Presse, mit neuen Medien, mit einer demokratischen Vernetzung

PROGRAMMÄNDERUNG! + + + + + + Arno Luik ist leider verhindert! + + + + + + PROGRAMMÄNDERUNG!

Arno Luik musste leider kurzfristig absagen (wegen schwerer gesundheitlicher Probleme bei einer nahen Verwandten).
Erfreulicherweise ist es uns kurzfristig gelungen, Fachleute und Journalisten für ein Podiumsgespräch zu gewinnen.

Auf dem Podium sprechen:
Hermann Abmayr: Filmemacher, Sachbuchautor, Freier Journalist und Redakteur bei "Kontext:Wochenzeitung",
Jürgen Bartle: bis vor kurzem Geschäftsführer und Redaktionsleiter der Stuttgarter Zeitungsgruppe, und
Gerhard Manthey: Deutsche Journalisten Union/ver.di.

Kulturzentrum Dieselstrasse e.V.
Dieselstrasse 26
73734 Esslingen

Arno Luik hat im Juli 2010 erstmals über das Immobilien- und Bahnprojekt „Stuttgart 21“ geschrieben. Damals war dies allenfalls ein Thema von regionaler Bedeutung. Das hat sich in den folgenden Monaten geändert, als Stern-Autor Arno Luik in weiteren Artikeln geheimgehaltene Akten des Großprojekts, die ihm aus internen Kreisen der Bahn zugespielt worden waren, öffentlich machte. Luik hat damit klar beweisbare Argumente gegen das Milliardenvorhaben vorgelegt. Durch seine regelmäßige Berichterstattung im „Stern“ hat er dazu beigetragen, das umstrittene "Jahrhundertprojekt" zum bundesweiten Thema zu machen.

Warum aber haben die mächtigen Presseorgane Stuttgarts und insbesondere die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten bei der Aufklärung dermaßen versagt? Sind sie nicht verpflichtet, die Bürger zu informieren wenn es um Projekte geht, die Milliarden an Steuergeldern verschlingen? Sollten sie nicht ihren Beitrag dazu leisten, dass aus dem medienkonsumierenden Bürger ein aktiv handelnder, informierter Citoyen wird? Anhand des Beispiels „Stuttgart 21“ wollen wir klären, warum die „Vierte Gewalt“ bei diesem milliardenverschlingenden Großprojekt versagt hat. Wir freuen uns auf einen faktenreichen Vortrag und eine spannende Diskussion.

Eintritt frei; um Spenden wird gebeten.