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 In einem Durchgangsbahnhof steigt man aus, in einem Kopfbahnhof kommt man an

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Datum: Montag, 26. September 2011, 20:00 Uhr
Typ: Infoveranstaltung
Ort: 71394 Stetten, Am Sportplatz 4, TV-Heim

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Stetten: In einem Durchgangsbahnhof steigt man aus, in einem Kopfbahnhof kommt man an

Zum Jahrestag des „Schwarzen Donnerstags“, des brutalen Polizeieinsatzes im Stuttgarter Schlosspark gegen demonstrierende S21-GegnerInnen am 30. September 2010, bei dem auch 2 Aktivisten aus Stetten verletzt wurden, haben die Allmende Stetten und die Initiative K21 Kernen den Esslinger Professor und Unternehmensberater Ferdinand Rohrhirsch zu einem Vortrag eingeladen.

Er spricht am Montag, 26.9. um 20 Uhr im TV-Heim Stetten (Am Sportplatz 4) über den naiven Fortschrittsglauben, der im Projekt S21 zum Ausdruck kommt und dessen Auswirkungen auf unser menschliches Zusammenleben und auf unseren Alltag als BahnfahrerInnen.

Ferdinand Rohrhirsch, Jahrgang 1957, stammt aus Bayern und wuchs in einer Familie auf, deren männliche Mitglieder seit Generationen bei der Eisenbahn waren. Auch er schlug ursprünglich diese Laufbahn ein, machte eine Ausbildung bei der Deutschen Bundesbahn im mittleren nichttechnischen Dienst und arbeitete einige Jahre im Ulmer Hauptbahnhof. Mit einem Studium der Religionspädagogik und der Theologie veränderte sich sein Lebensweg. Heute ist er Professor für Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Unternehmensberater in Esslingen bzw. Referent zu den Themen Führungs- und Unternehmensethik. Er fährt nach wie vor so oft wie möglich mit der Bahn. Zum ersten Mal in seinem Leben nahm er zur Erhaltung des Stuttgarter Kopfbahnhofs an Demonstrationen teil und sagte bei der Montagsdemo am 27.9.2010: „Mit meinem Engagement demonstriere ich auch gegen eine technisch automatisierte Prozesswelt, in die der Mensch eingepasst ist und für eine humane Welt, in der die Technik für die Menschen da ist und nicht die Menschen für die Technik.“

Eintritt: 5 Euro