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 GewerkschafterInnenkundgebung am "Grundwassermanagement"

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Datum: Montag, 04. Juli 2011, 06:00 Uhr
Ort: Am Grundwassermanagement, Südflügel

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GewerkschafterInnenkundgebung am "Grundwassermanagement"

http://gewerkschaftergegens21.de/kundgebung-am-grundwassermanagement-mo-4-juli-6-uhr/1567

Kundgebung am Grundwassermanagement

Gewerkschafter unterstützen Widerstand gegen S21

Zur Unterstützung der Blockaden an der S 21 Baustelle rufen die Gewerkschafter gegen S 21 zu einer

Kundgebung am 4. Juli, ab 6 Uhr (früh)
am „Grundwassermanagement“
Stuttgart Hauptbahnhof gegenüber des Südflügels

auf. An der Aktion werden sich auch etliche Vorsitzende von Betriebs- und Personalräten, gewerkschaftliche Vertrauensleute, sowie Bevollmächtigte und GeschäftsführerInnen von IG Metall und ver.di beteiligen, darunter Sieghard Bender (IGM), Bernd Riexinger (ver.di), Roland Hamm (IGM), Liste s. www.gewerkschaftergegenS21.de/aktuell

Es sprechen u.a.:
Karl Reif, stv. Betriebsratsvorsitzender Daimler Untertürkheim
Volker Mörbe, ver.di-Vertrauensleutesprecher Klinikum Stuttgart
Roland Saur, IGM, Betriebsrat Bosch Feuerbach
Markus Freitag, ver.di Fachbereich Stadtverwaltung Stuttgart
Bernd Riexinger, Geschäftsführer ver.di Bezirk Stuttgart
Sieghard Bender, 1. Bevollmächtigter IG Metall Esslingen
Roland Hamm, 1. Bevollmächtigter IG Metall Aalen/Schwäb. Gmünd
Musik: Kurt Walz

Friedlicher ziviler Ungehorsam ist für GewerkschafterInnen ein legitimes Mittel des Protests. Er richtet sich hier gegen ein sinnloses Großprojekt und die brachiale Art seiner Durchsetzung.

S 21 verkörpert für uns ein überholtes Wachstumsmodell, dem es nicht um gesellschaftlichen Nutzen und gute Arbeit geht, das sich vielmehr von der Zahl versprochener Arbeitsplätze blenden lässt.

Als Gewerkschafter lehnen wir Stuttgart 21 insbesondere ab, weil S21 den öffentlichen Transport nicht verbessert, sondern zu Verschlechterungen für zehntausende Berufspendler im wichtigen Nah- und Regionalverkehr führen wird,

weil Milliarden gebunden werden, die für sinnvolle Investitionen sowie Erhalt und Ausbau der Daseinsvorsorge fehlen werden,

weil das Projekt unter derart extremem Kostendruck steht, dass dort „gute Arbeit“ keine Chance mehr hat. Die Stuttgart21-Baustellen werden vielmehr einen Schub bei der weiteren Verbreitung prekärer Arbeitsverhältnisse bringen. Das haben erste Erfahrungen mit Dumpinglöhnen und Sozialversicherungsbetrug auf den S 21-Baustellen bereits gezeigt.

Veranstalter: GewerkschafterInnen gegen Stuttgart 21