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 Alternative Verkehrspolitik und Stuttgart 21 aus landespolitischer Perspektive

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Datum: Mittwoch, 13. Oktober 2010, 20:00 Uhr
Typ: Veranstaltung/Podiumsdiskussion in Reutlingen
Ort: Reutlingen

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Die Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg organisiert eine Veranstaltungsreihe in jeweils 4 Städten (Ulm, Karlsruhe, Bad Friedrichshall, Reutlingen) unter dem Titel "Stuttgart 21 und Alternativen für eine nachhaltige Verkehrspolitik in Baden-Württemberg".

Objektiv und verkehrspolitisch ist Stuttgart 21 ein Milliardengrab, weil es bei bestenfalls geringem Zusatznutzen (und schlechten Falls gravierenden Nachteilen, wie nicht wenige Experten schätzen) wie ein Staubsauger wirkt, der sämtliche Gelder für den Schienenverkehr aufsaugt. Viele seit Jahren geforderte, dringend notwendige und ökologisch sinvolle Maßnahmen im Schienenetz Baden-Württembergs können aus Etatgründen mit dem Bau von S21 nicht mehr umgesetzt werden.

Subjektiv als Milliardengrab empfinden viele Menschen S21, weil sie skeptisch gegenüber dem technologischen Machbarkeitswahn sind, der sich in einem Mega-Projekt voller geologischer und technischer Unwägbarkeiten äußert und aus dem sicher nur die beteiligten Firmen Nutzen ziehen werden. Für sie als BahnfahrerInnen, als StadtbewohnerInnen und als SteuerzahlerInnen aber sind erhebliche Nachteile zu befürchten. Dafür wollen viele dann auch etwas Bewährtes und architektonisch Wertvolles wie den Seitenflügel des Bahnhofs (Bonatzbau) nicht zerstört sehen.

Und mit zunehmender Dauer der Diskussion entzündet sich der Protest auch daran, dass viele sich von Politik und Wirtschaft für dumm verkauft fühlen, weil Kostensteigerungen (und damit die Nutzenfrage) und Risiken nur in dem Maße zugegeben werden, wie sie unabweisbar werden, gleichzeitig aber die Alternativlosigkeit des Projektes behauptet wird. Zu guter Letzt geht es also auch um die angemessene Repräsentation des Willens der BürgerInnen oder um die Frage “Wem gehört die Stadt?”.

Deshalb und dagegen gibt es einen beeindruckenden, ständig wachsenden Widerstand. Beeindruckend in seiner Größe und Ausdauer, beeindruckend in seiner gesellschaftlichen Breite, beeindruckend in seiner Vielfältigkeit und Kreativität.

Wann: Mittwoch, 13.10.2010, 20.00 Uhr
Wo: Kulturzentrum franz.K, Unter den Linden 23, Reutlingen

Hannes Rockenbauch,
einer der prominenten Aktivisten gegen Stuttgart 21 und Fraktionsvorsitzender der Fraktion SÖS (Stuttgart – Ökologisch – sozial) und LINKE im Stuttgarter Gemeinderat spricht über Gegenwart und Zukunft des Kampfes gegen Stuttgart 21.

Moderation:
Alexander Schlager (Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg)

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturzentrum franz.K im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wir könn(t)en auch anders".

Hier finden Sie den Flyer als PDF

Mehr Informationen unter

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe "Wir könn(t)en auch anders"